Cognitive Village
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Cognitive Village – Informationsveranstaltung

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KSG mit im Boot

Die KSG beschäftigt sich im Forschungsprojekt Cognitive Village zusammen mit der Universität Siegen und mehreren Partnern mit dem Lebensalltag von Senioren in ihren eigenen vier Wänden und im näheren Wohnumfeld.

Ziel des Projekts ist es, Menschen bei Bedarf im Alltag durch Technik zu unterstützen. Das soll nicht in Laboren, sondern mit den Betroffenen gemeinsam passieren.

Informationsveranstaltung zum Projekt

Die erste Infoveranstaltung fand am 11.11.2015 in der Wohnanlage Siegbogen statt. Eine weitere Veranstaltung gab es jetzt im Wenscht.

Cognitve Village, ein Forschungsprojekt, bei dem die KSG mbH Siegen mitarbeitet

Viele Interessenten der Wohnanlage der KSG „Siegbogen“ lauschten den Erläuterungen von Frau Prof. Dr. Müller, Universität Siegen, zum Projekt Cognitive Village

Frau Prof. Dr. Claudia Müller erläuterte den vielen interessierten Bewohnern der Wohnanlagen das geplante Vorgehen. Natürlich können sich gern auch weitere Bewohner melden, die an einer Mitarbeit interessiert sind.

Das Vorhaben ist sicher äußerst spannend und der Erfolg ist auch davon abhängig, dass Lösungen erarbeitet werden, die von den künftigen Nutzern auch akzeptiert werden. Die ersten Diskussionen haben schon gezeigt, dass die Bereitschaft zur Mitarbeit groß ist.

Cognitive Village - Unterstützung im Alter durch lernende Systeme

Auch im Wenscht fand die Informationsveranstaltung regen Zuspruch

Genauso groß ist bereits das Spektrum der Meinungen zum Projekt:

  • Es gibt die eher skeptischen Menschen, die sich auch dafür interessierten, wo die gewonnenen Daten gespeichert werden. Die Vertreter der Universität Siegen haben hier versichert, dass sich die Daten nur auf den Geräten befinden oder bei der Universität Siegen selbst. Es sei auch denkbar, dass sich die Daten auf sonstigen Servern befinden. Das soll aber nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer erfolgen. In diesem Zusammenhang hat die Universität versucht zu erläutern, dass der Umgang mit den gewonnen Daten (welche Daten, wann werden Daten erfasst etc.) auch ein Bestandteil der Workshops sein wird und im Projekt einen hohen Stellenwert genießt.
  • Andere Bewohner waren eher unvoreingenommen. Sie sind der Auffassung, dass man solche Projekte nicht mit dem Vorwand der datenschutzrechtlichen Diskussion scheitern lassen sollte. Man solle vielmehr offen damit umgehen und möglichst viel dazu beitragen. Ausgenommen davon sind aber auch bei dieser Gruppe „sehr private“ Daten.

Sie sehen, das wird ein spannendes Projekt und soweit wir das sehen, auch ein bisher einmaliges Forschungsvorhaben. Interessierte können sich gern bei Herrn Aktas oder Herrn Strauch melden.

Ein Forschungsvorhaben der Universität Siegen

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